19
Sep
2006

Vermietet. Aber nicht verkauft.

musterDieses Haus ist zu klein.
Brauche Platz um zu toben und um zu schreien.


Kehre immer wieder gerne zum Lesen hierher zurück.
Doch das neue zu Hause
ist auch wirklich schick.

YoursEE die Adresse!
Sehen und lesen.
Habe bereits die Zeit mit SKURRILEM bis VERRÜCKTEN
in meinen vier neuen Wänden vertrieben.

Gelesen. Gedacht.
Den Kopf geschüttelt.
Ganz nach meinem Geschmack.

M wie Merkur

death-of-a-poet
Ein Blick auf meine nackten Füße!Schön!Ein Blick in den Spiegel und ich sehe mich! Ein Blick aus dem Fenster! Und ich sehe dich NICHT! Wen? Das sage ich jetzt noch nicht!


Ich würde wissen das du es bist! Den Moment im Jetzt leben ist wertvoller als auf den Moment zu warten. Ich heiße M.!Wunderschön!Mit Ecken und Kanten. Das merkst du bereits im Rachenraum, wenn du beginnst mich auszusprechen, mich sprachlich zu fassen. Ich liebe mein M!Die Schuhe bleiben heute zu Hause. Ich möchte die Dinge verstehen, fühlen lernen. Mit der Welt durch Gefühl Freundschaft schließen. Durch die Oberfläche hindurch in die Stadt eintauchen.

Ich heiße M. !Wunderschön!Mit Ecken und Kanten.

Vom Boden verschluckt. Mich in die Schönheit der Welt verguckt. Im wohligen Dunkel der Stadt ausgeharrt! Bis jemand nach mir fragt! Mich ruft. Das M vibriert wunderschön an den Innenflächen des Städtebauches. Ich tanze und lache. Ich muss wieder raus. Das Licht der Welt erblickt, dich angeblickt.

Mein M fühlen, lieben lernen. Statt nur die kantige Oberfläche mit den Augen zu sehen!

Schön auf der Welt zu sein. Auf nackten Füßen Heim. Nicht allein, mIT dir, mIT mIR. Ich lege eine Spur aus M bis zu mEINER Tür. Warst du jeMals schon bei mIR? mIR so nah? Ja. Das Mecure-Hotel steht noch da. Das wunderschöne rote M leuchtet wieder so hell und klar. Eine Liebe ab dem Zeitpunkt der einbrechenenden Nacht. nighr

Ich lege eine Spur aus M bis zu mEiner Tür!

Kantige Achterbahnfahrt auf rotem Pfad. mEIN NaMe könnte nicht besser gewählt sein. Mein M Macht Mich zu MEHR! Es Macht Mich besonders. Ich trete auf, werde gerufen und die Welt gruMMELt vom zackigen M. Auf MICH aufMerksam geworden. iM Gefühl verstanden. Ich habe Mich Mit Meinem M verständlich geMacht.

Die andere Hälfte

woolWenn ich ein ODER wäre
dann hätte die Welt es mit mir und ich es mit mir selbst schwer
Entweder - ODER
Schwarz ODER weiß

Wenn ich ein UND wäre
dann wäre ich eine Ja-Sagerin
Ja UND Nein
Weich UND Stein

Wenn ich ein SONDERN wäre
dann hätte ich die Welt für mich alleine
Nicht ja SONDERN nein
Ich. Ein egoistischer Stein

Eben daran gedacht, dass sondern auch oft im Deutschen mit "MIT" verwendet wird
Nicht ohne SONDERN mit
Mit dir?
Oder ausgeSONDER(N)t

16
Sep
2006

Ein Erinnerungsmechanismus

dream1_bFlecken auf meinem Spiegel entdeckt.
Wasserflecken!
Überlegt was in Verbindung mit Wasser auf dem Spiegel Schlieren hinterlässt?


Ein roter Lippenstiftkuss
auf kaltem Glas
statt auf heißem Mund.

Fingertatschen die durch den Versuch entstanden sind
das eigene Gesicht im Spiegel zu verwischenunicorn
das eigene Gesicht hinter der Dreckfassade reinzuwaschen.

Meerwasser?
Tränenwasser?


Spiegel-Tränen!

Führe einen Dialog mit meinem gespiegeltem Selbst
und frage es warum es die Tränen nicht zurückhält?
Die Antwort erscheint schlüssig und klar:
Die Sehnsucht nach me(h)er in allen Seelenwindungen gesehen
der Versuch diese Impression dem Sich-Selbst-Betrachter öffentlich zugänglich zu machen
und das Gefühl in Salz-Wasser-Perlen auf dem Glas formiert.

Keine Trauer
als Verursacher der Wasserflecken,
sondern stilles Glück

Ein Erinnerungsmechanismus:
Das Leben dem Traum entsprechend zu ändern

14
Sep
2006

??=!!=??=!!

DreamÜber Fragezeichen und Ausrufezeichen habe ich nachgedacht!

Wer hat das Fragezeichen zum Fragezeichen gemacht?


Ist es nicht schöner Antworten zu bekommen?
Oder anders sich so manche Frage selbst zu beantworten?
Hinsetzen muss man sich in aller Ruhe
und sich ernsthaft mit der aufkommenden ?Frage? beschäftigen
ehe man sie anderen stellt.

Oft sind Fragen implizite Bitten oder Forderungen.
Manchmal verlangen sie einfach eine Gegenfrage, um dann das Gespräch auf einer gänzlich anderen
Manchmal sogar tieferen Ebene weiter zu führen.

Wie geht es dir?
Ich weiß? Ich weiß?


Fragen auf die man selbst keine Antwort weiß.
Gibt es viele.
Man sollte sich Zeit nehmen -
den Fragen Zeit geben sich zu Antworten zu entwickeln.
Sich nicht durch das Fragen Anderer da.. v. on . zu ..ste.. hl en...

ZEITme-and-my-shadow

NEHMEN

DENKEN


!! Ich glaube das Fragezeichen ist ein verbogenes Ausrufezeichen.
Es verkörpert die Schwierigkeit Fragen zu beantworten:
Je mehr man sich der Antwort nähert,
desto stärker biegt es sich unter gehörigem Knarzen in seinen Ursprungszustand zurück!!


Noch Fragen?

Fledermaus es ist aus

nighrWenn sich alles in dir dreht

du glaubst das alles und nichts geht



wenn dich die Leidenschaft überkommt

zu schreien, zu tanzen, zu singen

an den Wänden zu kratzen

Fratzen zu ziehen

über Dächer und Häuser zu springenwarszawa_3

dich tausende Male an und aus zu ziehen

dich bei Tage davon zu stehlen

die Nacht ganz beseelt zu erleben

den Strudel der Zeit im beruhigendem Puls zu erleben

den Tag zur Party

und die Nacht des Träumens wegen zu küren

endlich wieder Ruhe und Balance zu spüren

WENN diese Sehnsucht entsteht

dann ist es warscheinlich schon zu spät

12
Sep
2006

Silly Jilly in der Nacht

Night1
Klack, klack, klack!



So hämmern meine Absätze auf das Kopfsteinpflaster! Dick in meine Jacke eingeschlagen bewege ich mich durch die dunkle Nacht! Der Wind weht zart durch die Bäume, die leicht erbebenden Äste zeichnen Unheil versprechende Silhouetten an die Häuserwände. Tote Schatten! Die Luft ist kühl und frisch, keine Duftnuance des Stadtalltags trübt die nächtliche Ruhe! Stille! Totenstille!

Ruhe! Stille! Totenstille!

Ich liebe sie: Die Nacht. Ich klebe mit meinen Augen am Sternenhimmel, die nachtene Neutralität macht mich ganz benommen. Meine Augen werden plötzlich vom Rot der Ampel abgelenkt. Das Rot brennt sich in meine Gedanken ein und beginnt sie zu steuern. Die eben noch empfundene angeneheme Ruhe lässt mich nun erschauern.

Das Rot brennt sich in meine Gedanken ein und beginnt sie zu steuern.

Die Tic Tacs in meiner Tasche klappern bei jeder meiner Bewegungen mit. Ich nehme sie in die Hand und versuche das ungute Gefühl mit einem neuen Rhyhmus zu überdecken! Doch auch dieser wird gestört! Von einem Zweiten unmittelbar hinter mir!Ein kurzer Blick zurück und ich sehe schwarze Schuhe! Ein Blick nach vorne: Eine düstere schwach beleuchtete Allee und schon wieder das Rot der Ampel, gespiegelt in einer Fensterscheibe! Ich taste die Hauswände nach einer Tür ab. Ein vorbei fahrender PKW lenkt mit seinen Scheinwerfern meinen Blick auf eine Hauswandaufschrift! "HILFE" heißt es dort in krackeliger schwarzer Farbe!

PURE POISON: Gift!Moon

Ich rieche mein schweres Parfum durch die Jacke: PURE POISON! Gift! Sind es meine Gedanken, die benebelt durch das Parfum sich diese Geschichte zusammenspinnen oder ist es real? Die Nacht möchte mich vergiften und sie hat mehr als einen Warnspruch abgeliefert. Mein Parfum: Das süße, lockende Gift der Nacht?

Ob die schwarzen Schuhe und der schwarzfarbene Hilferuf auf der Hauswand, zusammen mit dem Rot der Ampel verwandt sind?

Aber auch aus diesem Gedankenstrom werde ich hinausgerissen! Erneut auf das nun beschleunigte Klappern der Schuhe gelenkt! Der schwarzen Schuhe! Ob die schwarzen Schuhe und der schwarzfarbene Hilferuf auf der Hauswand, zusammen mit dem Rot der Ampel verwandt sind? Der Mann zieht an mir vorbei! Ich rieche erneut mein Parfum, zeitlgleich kann ich das bisher von der Nacht überschattete Gesicht meines Verfolgers erkennen ! Ich gerate innerlich in Panik, bemühe mich jedoch um Contenance! Bloß nicht Schwitzen! Dadurch würde der Duft meines Parfums verflüchtigt und würde dem Vorbeiziehen auf bestimmte Gedanken lenken, sofern sie noch nicht in jeder seiner Gehirnwindungen festsitzen. Hoffentlich verwechselt er den Namen POISON nicht mit dem Wort Passion! Das Rot der Ampel würde sich super in diese namentliche Abwandlung einfinden! Ich hoffe das keine geruchlichen wie namentlichen Verständnisprobleme auftreten werden.

Verständnisprobleme?


Er zieht vorbei! Nichts ist passiert! Und doch habe ich das Gefühl viel riskiert zu haben! Habe ich das wirklich? Ich shake mit mit meinen Tic Tacs und muss laut lachen! Ein Gedankenspiel! Nur Gedanken + Spiel! Die klappernden Tic Tacs! Sind gar keine Echten! Nur GEFAKTE!

Ohne Widmung

traina
Heute dir geschrieben für mich!
Habe ich von mir aus für dich geschrieben?


Tag! Helllichter Tag!
Nacht! Düstere Nacht!

Die Nacht und den Tarif abgewartet!
Ausland-Inland! Gedacht und Geschrieben!

Gespart und Gemacht!
Zum Reisen den Nachtzug wählen,fog

damit man das erlichtende Licht nicht sieht.

Tag! Hellichter Tag!

Das Aussteigen verpasst?
Oder das Einsteigen?

Zug verpasst?
Abgefahren?

Warscheinlich!

Am helllichten Tag!

11
Sep
2006

NOWINOWINOW

see1Ich schwebe tanzend über der Stadt! Nur ich weiß es und meine Freunde um mich herum! Ein surreales Treffen bei einem Gefühl absoluter Bestimmtheit und Richtigkeit für eben diesen Augenblick!


Sammlerin von Wochen, von Erinnerungen zu sein= An etwas Vergangenem kleben, wie Nutella auf einem frisch aus dem Toaster gesprungenen Toast! Die Erinnerung ist samtend weich, wie warmer Nutella! Sie lullt ein und verhindert sich dem real Gegebenen zu stellen!

Ich ändere meine Berufung, werde zur Sammlerin von Augenblicken! Momenten! Zur Sammelerin vom Jetzt!

Hast du an mich gedacht?see2
Ja.
Oft?
Ja.


Ein absolutes no-sense Gespräch via Handy geführt! Mich gefragt, warum ich mich solchen Fragen aussetzen muss? Muss ich das?

Wenn ein erlebter Augenblick ausgesprochen ist, so ist er bereits vergangen! Warum musst du mir erzählen, was du eben gemacht hast, wenn wir gerade miteinander über das JETZT sprechen könnten?

Ich ändere meine Berufung, werde zur Sammlerin von Augenblicken! Momenten! Ich lebe das Jetzt!

Es reicht nicht aus vom Leben zu träumen! Warten ist nicht! Die Welt dreht sich weiter und weiter [weiter,...ter, er, e!] Du schreibst deine Geschichte mit jedem gelebten HEUTE und vergeudest jeden neuen Tag mit Denken im GESTERN!

Future is now! [NOW, NOW, NOW]WOW!

Mit den Vögeln getanzt

sky2jpg
habe den himmel in seinem schönen blau geküsst und mich gleich in ihn verliebt! hoch oben auf den dächern der stadt mit den vögeln getanzt!


kein traum!

wunderbar!

ich streife meine sandalen von den füßen, lasse mich auf die bereits von der sonne vorgewärmte decke fallen! und vergesse!vergesse! alles!ich fühle mich gut! sehr gut! hoch oben über den dächern der stadt! weg vom kleinen! kleinkarrierten! kommerziellen!auf diesem dach sein /dürfen! WOW! das kann niemand mit geld aufwiegen!

Habe ein Dreieck mit den Fingern geformt und die Sonne durch dieses in mein Auge scheinen lassen! Meine Welt!

HOCH OBEN ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT!window1

Verwunderung ernten warum ich so still bin!Glücklich", antworte ich ohne etwas zu sagen! Nicht unglücklich weil ich nichts sage! Der Wind zerzaust mein Haar, streift über meine Haut und lässt sie angenehm erschauern! Ich lebe! Das fühle ich JETZT GERADE wie konnte ich das so lange Zeit vergessen!

Am Liebsten würde ich es laut über die Dächer schreien! Ich tue es leise! Mein Geheimnis! Mein Schatz!

5
Sep
2006

Chronist seiner eigenen Welt

musterWas muss das für ein Gefühl sein blind zu sein! Wirklich blind. Nicht einfach blind durch's Leben laufen, so wie ein altes Sprichwort sagt. Ich spreche das Wort "blind" und lasse es auf mich wirken. Es lässt mich frösteln, ich spüre das Dunkle.


Schon häufiger ist mir der Mann mittleren Alters in der Buslinie 3 und auch in der Stadt aufgefallen. Wie er sich mit dem Stock vortastend fortbewegt oder sich beim Anfahren des Busses an Festhaltevorrichtungen im Bus krallt bis die Knochen an den Handgelenken hervortreten. Heute habe ich ihn wieder gefragt, ob er sich nicht setzen möchte. Wieder hat er es abgelehnt.

Kann man bei Blinden auch von etwas voraussehen sprechen?

Warum? Ist Bus fahren ein Abenteuer für Blinde? Dieses Rumgeschaukel verunsichert mich, wenn ich stehe: Das stete Anfahren und abrupte Anhalten und nicht zu vergessen die ein- und aussteigenden Rempler. Ich kann die Dinge voraussehen, er kann die Dinge intuitiv erahnen. Kann man bei Blinden auch von etwas voraussehen sprechen? Was mag diesem Mann während dem Bus fahren durch den Kopf gehen? Ist Bus fahren für ihn ein gefundenes Abenteuer im abgesicherten Milieu, weil wachende Blicke auf ihm ruhen? Oder zwingt ihn die Angst sich nicht zu setzen. Die Angst nicht schnell genug aus dem Bus aussteigen zu können, weil er blind ist? Alles Spekulationen! Alles denkbar.

Schon einmal darüber nachgedacht wiviel Mut es kostet blind durch die Stadt zu gehen.

Ich sehe diesen Mann mit dem Stock in der Stadt. Hier ein Klock an den Laternenfahl, hier ein dumpfes Abtasten der Bordsteinkante. Schon einmal darüber nachgedacht wiviel Mut es kostet blind durch die Stadt zu gehen. Ein Blinder sieht nicht ein freundliches Zulächeln, wenn es ins Stolpern gerät. Er bewegt sich alleine mit sich und seiner Welt durch die Stadt. Seine Stadt, da es nicht unsrere Wahrgenommene, Gesehene ist. Seine Stadt ist vermutlich geprägt von Gerüchen, einzelnen Tönen und Klangnuancen, die sich aus dem Zusammenspiel des pulisierenden Stadtalltags ergeben? Riecht die Stadt immer gleich?

Riecht die Stadt immer gleich?


Wir als Sehende übersehen dieses kleine unsichtbare Etwas, dass über allem in einem Klang-Geruch-Mix schwebt. Wir sehen das Materielle, während ein blinder Mensch die Stadt fühlt. Ich bin mir sicher, dass ihn diese Gefühle verrückt machen müssen. So viele Geräusche und Gerüche, die aus der Sicht des Sehenden klar zugeordnet werden können, müssen von einem Blinden penibel geordnet, sortiert und kategorisiert werden. Sie sind seine Wegweiser in einer scheinbar nie Still zu stehenden Umgebung.

Vielleicht wäre es einmal ganz gut einen Tag einen Rollentausch zu machen?

Vielleicht wäre es einmal ganz gut einen Tag einen Rollentausch zu machen und in die Rolle eines Blinden zu schlüpfen. In der Realität wünsche ich es mir nicht. Es macht mir Angst. Mein Augenlicht zu verlieren, die Menschen in ihrer natürlichen Schönheit nicht mehr sehen zu können, der Verlust des gleichzeitigen Sehens und Tastens: Für mich das Ende der Welt. Ich habe Hochachtung vor jenem Blinden Menschen, der mir so oft in der Stadt und im Bus aufgefallen ist. Selbst in der Stadt verzichtet er auf einen Hund oder eine Begleitung. Was treibt ihn an? Was macht ihn sicher?

Jede Farbe hat ihre Eigenart und ihre unverwechselbare Schönheit.

blind
Meine erste Begegnung mit einem blinden Menschen hatte ich beim Kinderbesuchsdienst. Diese Begegnung habe ich nie vergessen. Ein Mädchen, 10 Jahre alt, erzählt mir darüber wie schön warm die Farbe rot ist. Sie sagte mir, wenn sie rot anfasst dann kitzelt es auf der Zunge und ihr Herz wird ganz warm. Jede Farbe hätte so ihre Eigenart und ihre unverwechselbare Schönheit. Fühlen müsse man sie. Ich habe versucht es zu lernen und ich muss zugeben, dass ich niemals mehr "blind vor Hunger" mein Essen auf den Teller lege. Die Farben und die Anordnung dieser auf dem Teller produzieren den Geschmack.

Schon Mal darüber nachgedacht wie Gelb mit Braun schmeckt?

Schon Mal darüber nachgedacht wie Gelb mit Braun schmeckt? Für mich eine furchtbare Vorstellung. Ebenso weiße (totenbleiche) Soße auf Gelb. Das Essen scheint gefühlt schneller kalt zu werden, obgleich es objektiv noch brüh warm ist.

Ich denke immer noch darüber nach, was den blonden Mitdreißiger dazu bewegt durch die Stadt zu laufen. Vermutlich ist er ein Geruch und Klangsammler. Davon gibt es in der Stadt im Überfluss und es kostet nichts. Er hat keinen Konkurrenten, der ihm seine Beute streitig machen könnte. Zu Hause kann er sich dann in aller Ruhe nieder lassen und Kompositionen der Stadt anfertigen, seine Welt hinter den Augen in Farben tauchen. Zum Leben erwecken. Die er zwar nicht sieht, aber fühlt und schmeckt.
Wir alle sollten uns mehr blind, aber bewusster durch das Leben bewegen. Vermutlich wären die Menschen glücklicher. Ähnelt unsere Welt nicht allzu oft übelriechender Düsternis? Funktionieren wir nicht mehr als wir Leben?

Mia, Ich, tanze durch die Stadt. Leichtfüßig. Ich versuche alles aufzusaugen was mich umgibt. Manchmal entdeckt man etwas wirklich Interessantes, bei dem sich auch ein zweiter Blick lohnt [;-)]! Ich lebe im Augenblick und hoffe ihr macht es mir nach!

Ach ja...

Ich werde dem blinden Mann auch das nächste Mal im Bus wieder einen Platz anbieten. Wissen das er diesen ablehnt. Aber nur wir beide haben verstanden warum.
Chronisten einer Welt sind auf das Fühlen, das Riechen und das dadurch entwickelte SEHEN einer eigenen Komposition angewiesen, die für sie mit stürmenden und tobenden Applaus hinter den Augen endet.

Delightfulblogs.com

As Seen on Delightfulblogs.com

Auch hier habe ich mich nun Mal registriert. Nett! Delightfulblogs.com ist ein Weblog-Index. Hier findet ihr interessante Blogs zu den verschiedenen Themen in einer hübschen Sammlung.

Cutting through the Blog Smog

Traum vom Me(h)er

sea1_bAm Meer getanzt,

geträumt,


getanzt,(getanzt, ..tanzt, ..zt).

Gelacht, geweint,

Salz geschmeckt,

aufgeweckt,

keinen Sand gespürt,

als wunderschönen Traum,

akzeptiert.

4
Sep
2006

Tanzen! Ein großer Musikzirkus

seamaike Ich tanze jetzt auch bei Myspace! Ein El-Dorado für alle die gerne Musik machen!

banner_130x55_07Herz



Als Praktikantin bei Volksfreund.de habe ich mich durch so manche Community geklickt! Nett ist die Trierer Community, nicht zuletzt auch aufgrund des Relaunchs und der neuen Benutzeroberfläche. Myspace finde ich auch Klasse. Wenn "Miatanzt" nicht gerade durch die virtuellen Bahnen von Volksfreund.de tanzt, dann singt und lacht sie auf Myspace.de ! Also meine Freunde! Anmelden! Damit wir auch ausserhalb meines Blogs miteinander Quatschen können!Mich interessieren eure Meinungen sehr! Vielleicht seid ihr ja in der Community gesprächiger?

Ein kleiner Willkommensgruß

Dj
Dear Sir Vinegar! Welcome back! Home!



Tatsächlich freue ich mich riesig, dass du wieder aus dem Urlaub zurück bist. Es wäre schön bald von dir zu hören! zu wissen das es dir gut geht und das ihr beiden Hübschen eine gute Zeit in Ibiza hattet. Vroni und ich sind ja so gespannt!Ich habe dir im Übrigen einen Blogeintrag gewidmet! Mit eine bisschen scrawlen wirst du sicher fündig werden!
Sei ganz feste gedrückt!
Alles Liebe!

Fernsehflimmern

colour

Ich liebe "Karambolage"!



Jeden Sonntag, 20 Uhr, auf Arte ein unterhaltsames Flimmern!
Super!Ganz nach meinem Geschmack: Kurzweilig. Mit Inhalt. Gepuzzelt. Kritisch.
Ein Blick auf die französische Alltagskultur! [Gähn]? Denkste! Never! Ein MUSS für Jeden, der meinen Blog lieben gelernt hat! So verschieden können wir dann nämlich nicht sein!

3
Sep
2006

Großstadtparfum: Big-City-Taste

city2

eS iSt KeIn GaNz NoRmAlEr TaG!



Mein Tag!Geliebt!geliebt!Geliebt!gehasst!
Stress gehabt? Ja.
Gelebt? Ja.
Gefühlt? Und wie.Jede Minute.

Gefühlt? Und wie.Jede Minute.

Ich lasse mich antreiben von Tönen und Klängen. Schraube mich durch die Stadt. Der vergangene Augenblick bereits gelebte Erinnerung.WOW. Ganz nach meinem Geschmack!Schnell. Vergangen. Aber tiefsinnig. Bis auf die Haut.

Zum nächsten Augenblick. Die Message: Du musst weiter.


Kleine Schweißperlen auf der Nase. Auf der Haut. Mit den Gedanken schon weiter und gleichermaßen in der Erinnerung: Verhaftet aber der Tag fragt nicht danach. Er geht weiter. Adrenalin im Blut. Es pulsiert durch meine Adern. Reichert sie an mit dem komplexen Gemisch der Aussenwelt. Entwaffnet mich. Treibt mich an. Zur Flucht? Nein! Zum nächsten Augenblick. Die Message: Du musst weiter! Zeit! Keine Zeit!

Nun schwebe ich durch die Stadt. Chemische Droge. Natürliche Basis. Ingredienzen: Die Welt. Der Moment.

Jetzt: Laufend. Ich l(i)ebe den Stress. Das Adrenalin öffnet meine Poren. Lässt die Aussenwelt mit ihrem diffusen Gemisch aus Zeichen, Symbolen, Klängen in mich eindringen. Das ursprünglich Außen liegende wird zu meinem Alltag. Es wird: Ich.
citty
Jetzt realisierte ich warum ich mich -gleich- mit vielen anderen Passanten durch die Stadt hetze.
Ich realisiere [realiere, ...siere]: Jetzt! Ich fühle den Alltag etwas Reales. Nicht als etwas alltägliches. Es ist ein schwebendes Etwas, dass uns hetzend macht. Eine Art Parfum. Großstadtparfum. Beschwert unsere Sinne, macht uns stoisch. Unsensibel.

Ich realisiere. Ich bin immun.


Ich werde langsamer. Gehe. Rieche, schmecke, höre den sich entfaltenden Duft der großen Stadt. Erinnere mich, bewege mich vorwärts. Freue mich auf später und freue mich im selben Moment was gestern war. Ohne Stress. Heute ist jetzt und dies zwingt. Zum Leben.

Wenn verbalisierter Sondermüll links hinter dir Platz nimmt!

train[Links hinter mir im Bahnhofcafé]....Die Schilddrüsenwerte habe ich letzte Woche testen lassen, MAMA.[Nerv]Die Cola tut gut, MAMA.[Noch mehr nerv] Mir sin' aber net' zu viel jelaufen, MAMA, oder? Trier is' keine schöne Stadt, MAMA. Nirjens Bänke zum hinsetzen. [Gute Frau: Halts Maul!] Näh, nach Trier fahrn ma' net mehr! Joblenz ist schöner, gell MAMA?[Besser so!]

Frei von schlechter Luft und verbaler Traktion.

17:12 Uhr: Juchei, nix wie weg hier, denke ich. Da ist selbst Zug fahren in die Eifel besser! Die fette Mitfünzigern prabbelt munter mit ihrer Mutter weiter. Mir egal! Breit grinsend schlendere ich zum Zug! Frei von schlechter Luft und verbaler Traktion. Kaum zu glauben, dass ich mir diesen Siff eine halbe Stunde anhören musste. Ich habe versucht mich an meinem kleinen Kaffeeplatz zu isolieren. Eine Lärmschutzwand um mich aufzubauen. I-Pod auf die Ohren und ich höre nichts mehr! Denkste! Alles, nicht mehr der I-Pod konnte mir zu Hilfe kommen. Dem Mutter-Kind-Geplänkel konnte ich nicht entgehen. Na ja, jetzt ist ja alles vorbei. Ich lasse mich auf einen freien Platz fallen. Sehe zu das es sich um einen Rückwärts-Fahr-Platz handelt, um einer Sitzgemeinschaft zu entgehen und bin mit mir und der Welt zufrieden.

Wie lange können 45 Minuten sein?
train1
Plötzlich- eine Minute vor Abfahrt- der Zug schwankt absonderlich gepaart mit Kölner Dialekt. Ich denke: "Geht nicht! Darf nicht! Kann nicht wahr sein!" Aber mein Schicksal schreit förmlich: "Geht doch"! Die beiden Wortmüllchoriphäen steigen ein und lassen sich mit lautschweifender verbaler Scheiße neben mich fallen! Schade, dass es jeinen anderen Platz jibt, MAMA! Zu schade! Da bin ich mit der Kölnerin einer Meinung!Flucht ausgeschlossen! Wie lange können 45 Minuten sein? Zu lange! Zugluft ist schlecht. Eifeler Baumstamm-Haltestellen auch! Aber die beiden sind nicht zu toppen.

Sondermüll ist schädlich. Verbalisierter noch schlimmer.

Ich überlege: Aus dem Fenster springen? [Besser wäre es!] Aber no Chance. Plexiglas.
Sitzen bleiben und Ausharren? Zuhören? [Geht nicht] Weghören?[Auch nicht] Mitmachen?

Sich verbal auskotzen! Das wäre es doch Mal was. ÜBEL.
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